DAS PROJEKT AQUATIS

DIE KENNZAHLEN

12000 m2
Plattform
143
Hotelzimmer
20
Ökosysteme
2 Millionen
Liter Süsswasser
1200
Parkplätze
300
Konferenzkapazität
3500 m2
Besucherrundgang
46
Aquarien / Vivarien / Terrarien
100
Reptilien und Amphibien
10000
Fische
100000
Plättchen an der Fassade
75 Minuten
LERNVIDEOS

EIN INNOVATIVES PROJEKT

AQUATIS stellt ein einzigartiges Konzept in der Schweiz und in Europa dar. AQUATIS hat die besondere Eigenschaft, gleichzeitig ein wissenschaftliches, technologisches, kulturelles und nachhaltiges Projekt zu sein. Das Projekt ist:

BEZAUBERND: Es ermöglicht Ihnen, eine traumhafte Reise anzutreten und lässt Sie träumen, den Planeten dank einer bezaubernden Szenografie besser zu verstehen.

PÄDAGOGISCH: für jedermann zugänglich, ist es vor allem ein Ort des Wissensaustauschs, der die Interaktionen mit Forschern, Betreuern und Wissenschaftlern begünstigt. Es gibt viele Workshops, die es zu entdecken oder zu vertiefen gilt.

BÜRGER: Es erstellt eine fundierte Bewertung des menschlichen Fußabdrucks auf dem Planeten und warnt vor zukünftigen Notfällen.

ENGAGIERT: für den Schutz unserer Umwelt und insbesondere für den Schutz des Süßwassers, der Quelle des Lebens.

BESTIMMT FÜR: Förderung des Bewusstseins für Süßwasser und Gewässer.

INTEGRIERT: in ein Netzwerk der Lebens- und Umweltwissenschaften dank zahlreicher kultureller und wissenschaftlicher Partner.

SZENOGRAPHISCH: mit modernen digitalen Technologien, um den Reichtum der biologischen Vielfalt unseres Planeten zu enthüllen und einen Platz für viele zu bieten, der viele Studienmöglichkeiten und unzählige Überraschungen bietet.

UMWELTVERANTWORTLICH: Aus thermisch optimierten Komponenten gebaut und mit umweltneutralen Fluiden ausgestattet.

STRATEGISCH: An einem Verkehrsknotenpunkt gebaut, fördert es umweltfreundliches Reisen.

DIE STIFTUNG AQUATIS

Die Stiftung ist bestrebt, AQUATIS zum bedeutendsten Schweizer Standort für Wissenschaftskultur zu machen, dessen Fokus auf dem Thema Süsswasser liegt.

Die als gemeinnützig anerkannte Stiftung ist Garant für das wissenschaftliche und kulturelle Vorhaben von AQUATIS Aquarium-Vivarium. In diesem Rahmen schlägt sie Projekte für Dauerausstellungen, Vortragsreihen und pädagogische Aktivitäten vor und finanziert diese.

Die Sandoz-Familienstiftung hat die Finanzierung von Studien im Vorfeld der Errichtung des Aquariums-Vivariums sowie die Entwicklung des Projekts ermöglicht

Die Stiftung Fondation Gelbert hat eine erhebliche Unterstützung für den ersten Abschnitt des Besucherrundgangs gewährt.

Die Ernst Göhner Stiftung hat einen beträchtlichen Beitrag für den Einführungsabschnitt des Besucherrundgangs geleistet.

Die Loterie Romande hat eine wertvolle Unterstützung für den Einführungsbereich zum Besucherrundgang gewährt.

ZUSAMMENARBEIT
WISSENSCHAFTLICHE

Um von den neuesten Forschungsergebnissen zu profitieren und um die Beziehungen zwischen der Wissenschaftsgemeinschaft und der breiten Öffentlichkeit zu stärken, habe die Stiftung AQUATIS Kooperationspartnerschaften mit renommierten Instituten aufgebaut.

UNIL

Die Fakultät für Geowissenschaften und Umwelt (GSE) der Universität Lausanne bringt ihre Kompetenzen in Sachen Wasser- und Umweltforschung in das AQUATIS-Projekt ein. Sie untersucht insbesondere: die Struktur der Gebirgsgewässer und die Ökologie der Wasserläufe; die in Gewässer abgeleiteten Mikroverunreinigungen sowie die Situation der Gewässer (Grundwasserträger) in der Schweiz oder im Ausland, darunter des Genfersees.

UNIGE

Das Institut für Umweltwissenschaften der Universität Genf bringt seine Kompetenzen zu Themengebieten ein, die sich mit den wichtigsten Bereichen decken, an denen in der Einrichtung geforscht wird (die Biodiversität, das Klima, das Wasser, die Energie, die Städte und Gebiete) und stellt insbesondere Informationen zu den Auswirkungen des Klimawandels bereit.

HELVETAS

Dank der Partnerschaft mit HELVETAS Swiss Intercooperation profitiert AQUATIS von der langjährigen Erfahrung der Organisation im Bereich Entwicklungshilfe, besonders in Fragen des Zugangs zu Wasser.

IUCN

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) ist vor allem für die Aufstellung der Roten Liste gefährdeter Arten bekannt. Mit dieser Zusammenarbeit wird die Bekanntheit dieser Liste und der Status mehrerer in AQUATIS zu sehender Arten gefördert. 

Ramsar-Konvention

Das als Ramsar-Konvention bezeichnete Übereinkommen über Feuchtgebiete trägt zum Aquatis-Projekt bei, indem es seine Erkenntnisse in Sachen Erhaltung von besonders wichtigen Feuchtgebieten zur Verfügung stellt.

TOUR DU VALAT-STIFTUNG

Im Rahmen der Partnerschaft mit der Tour du Valat-Stiftung werden AQUATIS wissenschaftliche Inhalte zu Themengebieten im Zusammenhang mit der Camargue und den Feuchtgebieten des Mittelmeers zur Verfügung gestellt. Sie steht in Bezug zu dem Abschnitt des Besucherparcours, der die Rhone von ihrer Quelle bis zu ihrer Mündung in der Carmargue repräsentiert.

CIPEL

Die CIPEL ist eine französisch-schweizerische Kommission mit dem offiziellen Auftrag, die Entwicklung der Wasserqualität des Genfersees, der Rhone und ihrer Zuflüsse zu überwachen.

Sie sichert die Aufrechterhaltung oder Restaurierung des guten Zustands der aquatischen Umwelt, ermöglicht auch einige Verwendungen des Sees (Trinkwasser, nautische Aktivitäten oder sogar Angeln). Sie unterstützt mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten den Rundgang, der dem Genfersee gewidmet ist.

karch

Die karch unterstützt und bringt mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten alle Informationen über die Biologie und das Verhalten von Reptilien und Amphibien in Europa, die Bedrohungen für die jeweiligen Arten und die notwendigen, eingeführten Erhaltungsmaßnahmen.

CNRS

Das Nationale Forschungszentrum CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) erarbeitet grundlegendes Wissen im Dienste der Gesellschaft. Zwei seiner Labore, die es gemeinsam mit der Universität Lyon betreibt, sind mit Aquatis verbunden. Das Labor für Umweltfragen, Stadtentwicklung und Gesellschaft (UMR 5600) verfügt über Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Flussdynamik, insbesondere zur Untersuchung der Auswirkungen anthropogener Veränderungen und ökologischer Eingriffe auf Flussformen und -prozesse. Das Labor für Ökologie natürlicher und anthropogener Hydrosysteme (UMR 5023) untersucht die biologischen und ökologischen Mechanismen, die an der Funktionsweise von Hydrosystemen beteiligt sind, und beschäftigt sich mit der Vorhersage der Auswirkungen globaler Veränderungen und der Messung der Auswirkungen der Ökosanierung an der Rhone.

IRSTEA

Das Nationale Institut für wissenschaftliche Forschung und Technologie für den Umweltschutz und die Landwirtschaft arbeitet an nachhaltiger Landnutzung, dem Wassermanagement und damit verbundenen Risiken, Dürre, Hochwasser, Überschwemmungen, der Erforschung komplexer Ökosysteme und der Biodiversität in ihrer Wechselwirkung mit menschlichen Aktivitäten. Das Zentrum Lyon-Villeurbanne untersucht Sediment- und Schadstoffflüsse an der Rhone und hat Modelle entwickelt, um die ökologischen Auswirkungen der physischen Wiederherstellung von Wasserläufen vorherzusagen.

Graie

Die Forschungs-, Animations- und Informationsgruppe Wasser mobilisiert Akteure derWasserwirtschaft, der gewässerspezifischen Umwelt und der Stadtentwicklung und zielt darauf ab, eine gemeinsame Kultur auf der Grundlage von Wissen und Erfahrungsaustausch zu entwickeln. GRAIE führt unter anderem zwei Forschungsprojekte durch, die vom CNRS an der Rhone ausgezeichnet wurden: das Zone Atelier Bassin du Rhône (ZABR) und das Observatoire Hommes-Milieux Vallée du Rhône (OHM VR). Diese Systeme generieren Erkenntnisse über den ökologischen Zustand und die sozio-ökosystemische Funktionsweise des Flusses und geben den Praktikern Entscheidungshilfen an die Hand.

Geschichte des Projekts

15.11.2000
START DES PROJEKTS

Entstehung des Projekts in den Köpfen von zwei Aquakulturingenieuren: Frédéric Pitaval und Frau Morgane Labous.

15.01.2002
AquaEcopole Concept Sàrl

Entstehung des Projekts in den Köpfen von zwei Aquakulturingenieuren: Frédéric Pitaval und Frau Morgane Labous.

09.12.2005
GEWINNER DES WETTBEWERBS

Die Firma AquaEcopole Concept Sàrl gewinnt den öffentlichen Architekturwettbewerb der Stadt Lausanne für die Einrichtung eines P+R-Bereichs in Lausanne-Vennes.

15.06.2007
GRÜNDUNG DER STIFTUNG

Gründung der Betreibergesellschaft Aquatis SA und der Stiftung AQUATIS, deren Aufgabe es ist, die Umwelterziehung und -bildung und nachhaltige Entwicklung, sowie die Mittelbeschaffung zu fördern.

27.10.2008
M2

Einweihung der Metrolinie M2, die unter der AQUATIS-Plattform ankommt.

05.01.2009
BOAS & Aquatis SA

Der CEO der BOAS Group, Herr Bernard Russi, beschließt, in das Projekt zu investieren und wird Mehrheitsaktionär der Aquatis SA.

17.09.2010
EINWEIHUNG DES P+R-PARKHAUSES

Einweihung des P+R-Parkplatzes Lausanne-Vennes.

15.06.2012
Baugenehmigung

Erhalt der Baugenehmigung.

15.04.2013
GRUNDSTEINLEGUNG DES HOTELS

Grundsteinlegung für das Aquatis Hotel 3* sup & Conference Centre.

14.11.2013
ÜBERNAHME DER SAMMLUNG VOM VIVARIUM

Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der Stiftung AQUATIS und der Stiftung Vivarium de Lausanne über den Erwerb von lebenden Sammlungen und deren Integration im AQUATIS.

20.05.2014
GRUNDSTEINLEGUNG DES AQUATIS AQUARIUM-VIVARIUM LAUSANNE

Grundsteinlegung für das AQUATIS Aquarium-Vivarium Lausanne.

20.03.2015
ERÖFFNUNG DES AQUATIS HOTEL & KONFERENZZENTRUMS

Eröffnung des Aquatis Hotel 3*sup & Konferenz-Zentren.

19.10.2017
Offizielle Eröffnungsfeier

Offizielle Eröffnungsfeier.

21.10.2017
ERÖFFNUNG!

Eröffnung des AQUATIS Aquarium-Vivarium Lausanne.