VON EINER TÄTIGKEIT, DIE AUF EINER TRADITIONELLEN UND "VERNÜNFTIGEN" ART DER SUBSISTENZ (JAGD, FISCHEREI, VIEHZUCHT) BERUHT, ZU ABHÄNGIGER BESCHÄFTIGUNG IN EINEM GLOBALISIERTEN UMFELD (KOMMERZIELLE FISCHEREI, INDUSTRIE UND TOURISMUS).
Als Jäger und Sammler lebten die Inuit seit Jahrtausenden völlig autark und verließen sich nur auf das, was sie der Natur entnehmen konnten. Sie aßen Robben, Walrosse, Narwale, Belugawale, Karibus und Bären.
Diese traditionelle Lebensweise wird durch die wirtschaftlichen Folgen der Globalisierung und der globalen Erwärmung erschüttert:
Ihre traditionelle Jagd- und Fischereitätigkeit wird durch das Schmelzen des Packeises in Frage gestellt, das neue Wasserwege schafft und den Schiffsverkehr erhöht. Dieser vertreibt die Populationen von Meeressäugern, die für einige Gemeinschaften eine Nahrungsquelle darstellen. Auch die Quecksilberverschmutzung stellt ihren Fischkonsum in Frage. Viele Menschen wechseln von traditionellen Lebensmitteln zu vakuumverpackten Lebensmitteln aus dem Supermarkt.
Immer mehr Inuit besetzen bezahlte Stellen in der kommerziellen Fischerei, im Tourismus oder in der Industrie. Da sie sich sehr für den Erhalt ihrer Umwelt einsetzen, entwickeln sie auch ihre eigene Wirtschaft, die auf ihren Werten basiert. Einige Inuit-Kooperativen schließen sich zusammen, um zu untersuchen wie nachhaltige Energie in den kommenden Jahren genutzt werden kann.