VON EINER ALTHERGEBRACHTEN, AUF MÜNDLICHER ÜBERLIEFERUNG BERUHENDEN KULTUR ZU EINER VIELGESTALTIGEN KULTUR, DIE SICH AN EINE WELT IM WANDEL ANPASST
Die Weltanschauung der Inuit beruht auf der Beziehung zwischen Mensch und Natur und wird durch eine Reihe von Kodexen geregelt, die es einzuhalten gilt. Diese werden mündlich von Generation zu Generation in Form von Märchen und Legenden weitergegeben. Ihre Verwendung ist durch einen "globalisierten" Lebensstil gefährdet.
JEDES HIER GEZEIGTE ELEMENT ERINNERT AN DIESE KULTUR, DIE DIE INUIT-GEMEINSCHAFTEN ZU BEWAHREN VERSUCHEN
Die Mythen und Überzeugungen der Inuit prägen ihre Weltanschauung und bestimmen ihr "vernünftiges" Verhältnis zur Natur.
Die Geister sorgten dafür, dass die Tiere gemäß den von ihnen eingeführten Verhaltensregeln behandelt wurden die den Menschen von den Schamanen berichtet wurden. Im Gegenzug ließen sich die Wildtiere von verdienten Jägern fangen.
Von der rituellen Maske zur Maske als Symbol der Kulturerhaltung
Es wurde vom Schamanen bei rituellen Zeremonien getragen, um z. B. die Tiergeister dazu zu bewegen, im Frühling zurückzukehren damit die Jagd ergiebig wird. Heute ermöglicht es die Entwicklung des Kunsthandwerks und die Wiederbelebung der Inuit-Kultur.
Eine Kunst, die sich von der Natur inspirieren lässt: von gravierten und geschnitzten Objekten bis hin zum "Kehlkopfspiel".
Das aus Elfenbein, Walknochen oder Karibuholz geschnitzte Tupilak (böses Wesen) stellt den Geist eines Verstorbenen dar, dessen Begräbnisritual nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde, oder einen Rachegeist. Einige Künstler führen diese Tradition ebenso fort wie die der
scrimshaws, Jagd- oder Alltagsszenen, die auf Pottwalzähne oder Walrossstosszähne geritzt wurden.
Das traditionelle "Kehlkopfspiel", das von Frauen in kleinen Gruppen von Angesicht zu Angesicht praktiziert wird und Wind, Wasser und Tierschreie imitiert, wird nun auch über soziale Netzwerke verbreitet.